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Logbuch

Julia Heilmann-Schuricht
am
3. August 2016

Außer ein paar kleineren To Do`s, ein paar Bestellungen, ein wenig Garten und Haushalt, gibt es heute nichts, was ich tun muss. Nichts, was ich tun MUSS. Der Berg im Rücken ist immer groß und über die Jahre habe ich gelernt, das nicht allzu ernst zu nehmen. Wenn etwas wirklich Wichtiges ansteht, meldet mir das zuverlässig mein „Bauchherz“. Für das Herz ist ja immer alles in Ordnung. Hier sitze ich also, alleine, weil all meine Lieben in verschiedene Himmelsrichtungen aufgebrochen sind, alleine mit Sammy, unserem Hund, der mich halb hoffnungsvoll, halb resigniert ansieht. Natürlich ist das meine Interpretation dieses Blicks, aber so lange wir noch „drinnen“ sind, meine ich meistens einen Hauch von geduldiger Schicksalsergebenheit bei ihm wahrnehmen zu können. Das ändert sich schlagartig, wenn ich nur daran denke, Richtung Haustür zu gehen. Dann freu ich mich an der Freude dieses wunderbaren Wesens. Jedes Mal, als wäre es das erste Mal, dass er die Freiheit schnuppern darf. Während ich also hier sitze und schreibe, um den Tag zu fragen, was er für eine Energiequalität bereit hält, spüre ich schon ein leichtes Ziehen an meinem Brustkorb. Als wären da viele Bänder angebracht, die mir eine Bewegungsrichtung vorgeben wollen. Dieses Ziehen wird unterstützt von den Blicken des Fellgeschöpfes neben mir. Kurzes Innehalten und Hineinspüren in dieses Ziehen..

Da ist etwas los, da draußen....War es gestern fast so, als wären alle Elementarwesen und die Elemente selbst im Urlaub, als wären die Wiesen, Bäume und Blumen nicht viel mehr als Theaterkulisse, singt heute alles vor Leben. Der Zug nach draußen verstärkt sich-ich kann ihn jetzt bereits in meinen Zellen spüren und werde gleich nachsehen, was es denn zu feiern gibt. 

Die Tagesqualität beinhaltet heute so etwas wie Erlösungsgefühle. Als wären Tonnen einer Last von den Schultern genommen worden. Freude ist das Stichwort für diesen Tag und zwar Freude ohne Anlass. Numerologisch ist das die 20/2, was so viel bedeutet wie die Auferstehung nach einem langen Winterschlaf und das Hinwenden an die innerste Weiblichkeit, die Intuition. 

In diesem Tag ist eine Tür versteckt. Eine Tür in die Reiche der Elemente. Den Wesen im Wind, dem Wasser und der Luft und dem großen Wesen der Erde. Jetzt scheint die Sonne durch mein Fenster und ich gebe nach. Auf in diesen verheißungsvollen Tag!

Grüße von hier,

Julia

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