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Logbuch

Julia Heilmann-Schuricht
am
10. September 2016

Zurück aus einer Woche in einer anderen Welt. Es ist schon erstaunlich, wie unterschiedlich sich die Energiewellen in den verschiedenen Regionen und Ländern anfühlen. Was aber bleibt sind bestimmte Konstanten, Gemeinsamkeiten, die fast überall spürbar bleiben. Das Licht, das mir seit ca zwei Wochen anders erschien, ist weiterhin anders. Anders bedeutet so viel wie, manchmal erscheint es weicher, manchmal etwas greller-als wäre jedem Tag etwas beigemischt, was den Tag etwas anders „beleuchtet“, als den vorigen. Anders, als in einigem, was ich las über den gestrigen Tag, bedeutet für mich eine  dreifache 9 keinen Neubeginn, sondern eher so etwas wie einen Abschluss. Vielleicht ist das -fast- das selbe, aber die letzte Woche war intensiv im Hochholen noch so kleiner Krumen, die sich irgendwo im Unterbewusstsein versteckt hielten und ans Licht kamen. Sei es in Träumen, in Gefühlen oder auch in körperlichen Symptomen, die kamen und gingen. Und wenn das auch teilweise erschien wie riesige „Rückfälle“ in alte , längst überwundene Muster, so lag doch in all diesen Erinnerungen, Rückbesinnungen und Rückfällen etwas Neues. Etwas wächst zusammen. Menschen, die sich „spirituell“ überlegen fühlten, klettern von ihren Rössern, andere, die sich nie Gedanken gemacht hatten um mehr als Alltägliches, halten plötzlich inne und bewundern die Schönheit, die der Natur innewohnt und finden sie in sich. Türen öffnen sich. Und alle Etiketten werden irgendwie noch etwas uninteressanter, als sie es ohnehin schon waren. Die Menschen entdecken ihre Verbindungen-und das wiederum ist spürbar in der „äußeren“ Welt. Heute erwartet uns ein freundlicher Tag. Ein besseres Wort fällt mir nicht ein dafür.

Nach der 9 kommt die 10 und jede Zahl mit einer Null stellt eine Tür dar auf eine andere Ebene.

Die heutige Tür ist nicht riesig oder grell, kein kosmisches Hochereignis-das braucht es auch nicht. Der heutige Tag begegnet einem mit unzähligen Kleinigkeiten, die das Leben lebenswert oder eben anstrengend machen. Das kann das Stehen Bleiben an einer besonders schönen Blume bedeuten oder eben das Vorbei Hetzen-das freundliche Lächeln in der Bäckerei, ein kleiner Plausch mit dem Nachbarn-in Kontakt. In Kontakt mit dem Moment, mit dem Gespräch, mit den Augen des Gegenübers, dem Licht, der Luft, der Erde. Das ist natürlich an jedem Tag wahr, heute liegt es aber regelrecht in der Luft. Als würde in all diesen kleinen Momentan eine kurze Pause liegen, die sagt: Und hier? WIE möchtest Du dich hier ausdrücken? Bist du anwesend? Nimmst Du wahr? Bist Du in Verbindung?-Und dann geht der Moment vorüber und war ein kleiner Teil der Ewigkeit -oder eben nicht.

Ich werde den Tag heute genießen, auspacken, ganz  zurück kommen, das Zuhause begrüßen und mich ausrichten.

Die kleinen Kostbarkeiten genießen. In diesem Sinne,

Grüße von hier,

Julia

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