dreiXsieben
Ein Weblog für bewegte Zeiten
Alles beim Neuen

Von hier nach dort

Julia Heilmann-Schuricht
am
30. Dezember 2017

Heute ist einer dieser Tage..kurz vor dem Jahreswechsel..

Die letzten Wochen waren gelinde gesagt oftmals mühsam, unterbrochen von ein paar Tagen der Freude und des Elans-insgesamt aber eher gezeichnet von Begegnungen mit Anteilen, die so gar nicht in der Stimmung waren, irgendetwas zu feiern, geschweige denn das Leben. Jedem Bewusstseinspionier, jedem Menschen auf dem Herzweg oder auch auf einem Weg in ein bewusstes Leben, müssen diese Phasen immer mal wieder vor die Frage stellen: Warum denn das? Ich dachte, das hätte ich lange hinter mir gelassen..

Wenn wir wirklich alles transformieren und wandeln wollen-und diese Zeiten lassen hierbei wenig Wahl, ob oder ob nicht, dann müssen wir ab und zu in den Keller gehen. Das ist weniger sinnbildlich gemeint, als auf einer Schwingungsebene. Sind wir in einer hoch schwingenden Frequenz, voller Freude, Zuversicht, ausgerichtet auf die Großartigkeit und Schönheit des Lebens, können wir nicht in Kontakt gehen mit dem in unserem Universum, das diese Freude noch nicht teilt. Diese Anteile „wohnen“ woanders-und wenn der Schwingungsunterschied zu groß ist, müssen wir manchmal dorthin gehen, wo diese Anteile sind. Die Seele hat viele Möglichkeiten, uns dorthin zu bringen. Sei es über Krankheit, plötzliche erschütternde Ereignisse oder indem sie nutzt, was unsere Umwelt zur Verfügung stellt: Sich Menschenmassen aussetzen für ein paar Tage, ein wenig zu lange neben Handymasten aufhalten-kurz: alles, was unser Energiesystem so stört, dass unsere Schwingung „ abfällt“. Und schon ist man an einem anderen „Bewusstseinsort“. Wer mit seinem Herz verbunden ist und fokussiert ist auf sein Zentrum, verliert sich nicht an „dunklen“ Bewusstseinsorten, sondern sieht sich um: Was möchte sich hier zeigen? Wer aus meinem inneren (oder äußeren) Universum hat nach mir gerufen? Ah..das kann der uralte Angstkonflikt sein..Angst, nicht weiter machen zu können, Angst vor Verlust ( von was auch immer), Angst dem Leben nicht gewachsen zu sein..alles, was mulmig macht-Themen der Selbstliebe, der Wertigkeit, Wut, Zorn-der alte Gotteskonflikt, der sich gerne als  Konflikt mit Autoritäten zeigt. Es kann sich völlig fremd anfühlen, wenn dies Anteile betrifft, die sich nie zuvor gezeigt haben, sondern eher wie Sandkörner im Getriebe agierten. Als Verhinderer von Dingen, die sich entwicklen wollen zB.( immer wenn,...)Kurzum: all jene Aspekte unseres Seins und derer gibt es unzählige, die nicht an die Einheit in der Quelle glauben. All unsere gefallenen „Engel“, die wir so lange nach Außen projizieren und "nur" in der Welt sehen, bis wir bereit sind, sie in uns aufzuzuchen und nach Hause kommen zu lassen. Wir durchlaufen diese Themen nicht einmal, nicht zweimal auch nicht hundert Mal-wir durchlaufen sie so lange, bis die Menschheit an einem anderen Bewusstseinsort ist. Das kann manchmal so erscheinen und viele Menschen erleben dies so, als würde man „für andere“ transformieren. Das ist in meinen Augen eine Selbsttäuschung bzw diese Sicht zeigt selbst einen verletzen Anteil. Den Anteil, der das Gefühl hat, er bekäme nicht das, was ihm zusteht. Oder er könnte längst woanders sein, wenn..wenn..“die anderen“ etwas schneller wären-es nicht so viel „gierige“ Menschen gäbe..usw, usw..

Das Märchen von ewiger Glückseligkeit

Wir alle sind auf dem Weg „irgendwohin“..viele haben vielleicht auch schon vom ewigen Jetzt gehört und versuchen, „dorthin“ zu gelangen..oder dort zu sein..Nach meinem Gefühl hat das alles seinen Platz, ist wichtig und richtig..bis zu dem Punkt, wo man auch das loslässt und beginnt zu genießen, was ist. Wenn wir wirklich verstehen, dass wir hier sind, weil wir etwas lernen wollen darüber, wie Energie in der Materie funktioniert, werden wir nicht umhinkommen um „schlechte“ Tage..Schlechte Tage sind einfach Ausdruck von bestimmten Frequenzmustern, die wir gelernt haben als „unangenehm" zu empfinden-Warum? Weil sie verknüpft sind mit schlechten Erfahrungen. Es geht also eher um diese Erinnerungen, als um die Erfahrung selbst. Es ist ein wenig wie die Geschichte mit den Birn-und Apfelbäumen, in der ein Mensch von Äpfeln träumt und immer und immer wieder an den Birnbaum geht, um von dort einen Apfel zu bekommen, bis er eines Tages vor lauter Wut den Birnbaum fällt. Dies lernen wir hier. Wir lernen, das, was wir jahrtausendelang getan haben zu „verlernen“. Die Wertung aus den Erlebnissen zu nehmen-Sie zu lieben-und zu einem Apfelbaum zu gehen, wenn wir einen Apfel möchten. Etwas in uns sehnt sich danach, dass dann irgendwann eines Tages keine „schlechten" Erfahrungen mehr kommen..Ja, das glaube ich-weil wir aufhören, Schwingungen in gut uns schlecht zu unterteilen. Wir lernen sie einfach zutiefst kennen. So, wie das nur möglich ist, von einem Ort aus, der frei ist von Wertung. Dieser Ort ist unser Herz. Je mehr unseres Bewusstseins dort fokussiert ist, desto weniger nehmen wir das, was uns begegnet „persönlich“. Wir lernen anders darauf zu blicken. Und an gewissen Punkten und Stellen-fügen sich auch jene Bewusstseinssplitter ein, die sich jahrmillionenlang diesem „Sog“ der Quelle widersetzt haben. Nichtsdestoweniger gehören sie zu uns. Alles gehört zu uns. Wenn man das wirklich versteht, dass es nichts gibt, was nicht zu einem gehört-kann man sich entspannen. Nicht alles, was zu einem gehört, ist „integrierbar“-manches muss transformiert werden-das heißt-von einem energetischen Zustand in einen anderen übergehen..von schmutzig zu sauber zB..Wir putzen uns jeden Tag die Zähne..wenn wir aber alles in unser Herz lassen, das zu uns gehört-wird es auch transformiert. Das ist die Magie, die in uns wohnt-und die -immer-funktioniert. Und so kommt nach einem Gang in den Keller auch wieder der Weg nach oben. Manchmal bringt man sogar etwas Nettes zu Trinken oder zu Essen mit nach oben. Dieses Mal vielleicht, um auf das neue Jahr anzutoßen, das vor uns liegt. Das Jahr, das verspricht Früchte zu zeigen- zu vereinen, was unvereinbar schien. Ein Jahr der Verbindungen, Versöhnungen und Brücken-so die energetische Signatur....Das Jahr der aufgehende Sonne ..

In diesem Sinne,

Grüße von hier und ein sanftes Hineingleiten in das Jahr 2018,

von Herzen, Julia

Beiträge aus der gleichen Kategorie