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Logbuch

Julia Heilmann-Schuricht
am
22. Februar 2017

Mit der kommenden Sonnenfinsternis am 26.02. endet ein sehr spannender Monatszyklus, in dem wir aufgerufen waren und immer noch sind, unseren Keller auszuräumen und alles zum Lüften ins Freie zu stellen. Irgendwo habe ich gelesen, wer das nicht tut, der hat die Gelegenheit verpasst.

Das stimmt natürlich nicht. Solche Aussagen betonen aber genau den Zweck dieses Zyklus. Was lösen sie aus? Ist da Druck oder gar Panik „es nicht zu schaffen“? Nicht dabei zu sein? Schließt sich eine Tür und man steht dann davor und muss „draußen“ bleiben?

Das alles sind uralte Vorstellungen, die exakt die Energie tragen, die wir hinter uns lassen müssen, um die Mehrdimensionalität, die sich auf eine Ar für die Menschen zu öffnen beginnt, wie nie zuvor, auch nur im Ansatz zu verstehen. Die meisten Menschen versuchen genau das, was sie gewohnt sind, worauf wir programmiert wurden-und das funktioniert nicht. Sie versuchen, die Mehrdimensionalität in eine duale Sicht zu übersetzen.

Diese Zeitqualität zwischen den beiden Finsternissen ist schlicht so magnetisiert, dass alles, was im Keller ist, „angeschwungen“ wird und es erhebliches Unwohlsein auslöst, es nicht ins Herz zu nehmen, nicht zu transformieren-ein Ignorieren ist in dieser Zeit fast unmöglich. Deswegen ist es eine Gelegenheit, da danach eine andere Energiequalität stärker betont wird. Kann man deswegen danach nichts mehr auflösen oder transformieren? Natürlich kann man das. Das Thema dieses Jahres oder ein großes Thema dieses Jahres ist das Annehmen der eigenen Göttlichkeit-alle Wellen, alle magnetischen Einflüsse, die auf die Erde treffen unterstützen dieses Gewahr- Werden. 

Sich dieser Göttlichkeit bewusst zu werden-wirklich bewusst zu werden, bedeutet zu verstehen, dass der Mensch die Möglichkeit und die Kraft hat, im Moment dieser Erkenntnis tatsächlich alles zu verändern. Erkenntnis findet nicht im Kopf statt. Und was es bedeutet ALLES zu verändern, erschließt sich eben erst in der Erkenntnis und hat selten etwas mit den Vorstellungen zu tun, die viele von uns mit sich herum tragen.

Aus Resignation wird Begeisterung. Das könnte die Überschrift der anbrechenden Welle nach der Sonnenfinsternis sein. 

Aus Angst wird Verzweiflung- auch eine mögliche Überschrift für viele Menschen, die ihr Gepäck weiter mit sich herum tragen. Ja, es wird schwerer, da Angst immer weniger kompatibel ist mit den eintreffenden Wellen der Wirklichkeit.

Und ja, viele Menschen verzweifeln. Was kann man also tun, wenn das Herz vor Mitgefühl überläuft und man schlicht nicht weiß, wie man sich verhalten soll? Soll ich mich einigeln, damit ich nicht „angesteckt“ werde von all den Schockwellen der Angst und des Chaos? Oder soll ich mich mitten hineinbegeben?

Hierauf gibt es keine Antwort. Es hängt davon ab, wie tief man im Kontakt mit seinem Herzen ist. Wie sehr man in der Tiefe verstanden hat, dass all die Veränderungen, die derzeit stattfinden, notwendige Veränderungen sind, die den Finger in die Wunde der Menschheit legen, damit sie gesehen wird und damit sie heilen kann.

Wer auch nur im Ansatz die Idee hat: Hauptsache ich schaffe es, der Rest ist mir egal-muss verstehen, dass genau diese Art zu denken und sich abzuschotten, Angst ist, alt ist, dual ist. Daran ist nichts verkehrt, aber es wird nicht in eine vermeintliche Sicherheit führen, sondern in den Zusammenbruch dieses vermeintlich sicheren Bodens.

Egal, was euch im Keller Eures Lebens begegnet-nehmt es an. Bewertet es nicht, klebt keine Etiketten darauf-nehmt es an als zu euch gehörig, unterscheidet nicht zwischen Karma, Nicht- Karma, „meins“, kollektiv-was auch immer sich zeigt, kann sich nur zeigen, weil es auf irgendeine Art und Weise in euch ist und somit „zu euch gehört“, also sagt ja dazu. Ja, ich nehme dich an-komm her, zeig dich, ich liebe dich. EGAL, was es ist. In der Gewissheit, dass es eine Verzerrung einer Kraft ist, eine Verstümmelung einer Energie, die, sobald sie gewandelt ist durch die Kraft, die im Herzen liegt, als etwas vollkommen anderes wieder zutage treten wird.

Was kann man also tun für seine Mitmenschen? Da- Sein. Mit ihnen sein, im Frieden sein und einfach mit ihnen sitzen, sich ihre Geschichte anhören und den Frieden und die Liebe im Herzen ausstrahlen-etwas davon wird bei ihnen ankommen und sie werden friedlicher weiter gehen, als zuvor. Wenn ihr selbst gerade Druck spürt und Angst, dann ist das tatsächlich eine gute Gelegenheit NICHT in Kontakt zu gehen, sondern sich zu versenken, bis die Ruhe und der Friede des Herzens wieder hergestellt ist.

Egal welche „negativen“ Emotionen auftauchen, verdrängt sie nicht, schiebt sie nicht von euch, agiert sie nicht an anderen aus-nehmt sie an..wie Kinder, die zum Spielen vor der Tür sind, ladet sie nach innen ein..kommt alle nach Hause..bis irgendwann Ruhe eingekehrt ist-und eine Pause einsetzt. Es kann sein, dass in dieser Pause die tiefe Erkenntnis der Göttlichkeit einsetzt-es kann sein, dass das Herz sich schlagartig ausdehnt-dass ihr das erste Mal in Eurem Leben das Gefühl habt, wirklich tief atmen zu können und frei zu sein. Und wenn es nur für einen Moment ist. Das ist der Moment, der Euch in Kontakt bringt mit der Freiheit, die wie ein Versprechen auf diesem Jahr und den Folgenden liegt. Das ist die Tür, durch die man zu dieser Sonnenfinsternis gehen kann. Man kann aber auch an jedem anderen Tag seines Lebens durch diese Tür gehen. 

Kollektive Ereignisse wie Finsternisse bieten einfach eine größere Bühne, es sind stärkere Einflüsse, ähnlich wie ein heißer Sommertag, den man nutzen kann oder nicht, um schwimmen zu gehen. Die Kraft , die für jeden in dieser Finsternis liegt, ist wie ein Gewaschen-Werden, wie die Möglichkeit zu einem sehr sehr erfrischenden Bad, nach dem man sich wie neu geboren fühlt. Bereit, aktiv zu werden, hinaus zu gehen und zu sagen: Was kann ich tun? 

Das „Tor“ der Sonnenfinsternis ergibt sich aus ihrer numerologischen Kraft, die eine 20 ist.

In diesem Fall ein Weg aus der Dualität. Das ist sehr viel mehr symbolisch als wörtlich zu verstehen, wobei es für einige tatsächlich genau diese Erfahrung sein wird. 

Der Weg der Menschheit von einem Bewusstsein in eine anderes ist ein Marathon, kein Sprint. Und doch ist es möglich mehr und mehr mit dem Wissen in Kontakt zu gelangen das sagt. Es ist bereits geschehen. 

In diesem SInne, Grüße von hier, Julia

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