dreiXsieben
Ein Weblog für bewegte Zeiten
Alles beim Neuen

Logbuch

Julia Heilmann-Schuricht
am
26. August 2016

Eine Woche ohne Internetanschluss und deswegen auch kein Logbuch..Was für ein Woche das war..Ich sag es einmal so: Alles scheint auf die kommende Welle vorzubereiten. Es reißt und rüttelt ganz kräftig an allen Nähten und Gebinden-und daneben: herrliche Ruhe und Frieden.

Für mich persönlich war die Woche wie eine Wanderung durch ein Krisengebiet. Kein Tag ohne dramatische Telefonanrufe, Vorfälle mit teilweise lebensbedrohlichen Botschaften, verzweifelte Menschen und daneben Ruhe, als würde es nur Ruhe geben auf dieser Welt-und Schönheit, so viel Schönheit. Das Zusammenbrechen bzw Durchlässig-Werden der alten Gitter betrifft nicht nur die Mauern der alten Systeme-es betrifft die Mauern aller Systeme-der alten Energiereiche, der alten Energievorstellungen-all das, was irgendwo in einer versteckten Kammer noch gehalten wurde kommt heraus und fragt: darf ich bleiben oder muss ich auch weg?

Bei manchen Menschen äußert sich das fast schon in einem Putzwahn: Aussortieren, wegwerfen, zurück holen-all das sind äußere Handlungen für die inneren Prozesse des Großausmistens.

Diese Tage können vor allem eines sein: anstrengend. Das Nervensystem kann etwas arg mitgenommen sein und wird weiterhin stark belastet. Hier hilft öfter mal die Füße hoch legen, atmen-Abstand nehmen. Und vor allem: Ins Herz versenken, Kontakt aufnehmen mit der eigenen Quelle. Das Spüren der Göttlichkeit im Inneren lässt all das Gewackel und Gerüttelt sinnhaft erscheinen und die dahinterliegende Freude zeigt sich immer wieder. Geh ins Herz, bleib im Herz, sei Dein Herz, werde Dein Herz- das ist die Botschaft dieser Tage. Das ist natürlich die Botschaft überhaupt, aber die Fluchtwege scheinen immer unsicherer zu werden. Für alle, die diesen Gang schon lange angetreten sind, ist dies die Zeit des Hände- Reichens und dauerhaften Assistierens anderer. Fast wie bei einer Suppenküche, scheint die Nachfrage nach etwas davon nicht abzureißen-seid großzügig im Verteilen. Hier ein Trostwort, da ein Lächeln, ein anderes Mal vielleicht die helfende Hand. Der Tod und das Sterben sind bei vielen Menschen die Themen, die neben der Transformation in das Blickfeld rücken. Auch hier gilt es, die alten Ängste zu überwinden und den Kontakt zu der Wahrheit in sich herzustellen: Du bist ewig.

In diesem Sinne, Grüße von hier, Julia

Beiträge aus der gleichen Kategorie