dreiXsieben
Ein Weblog für bewegte Zeiten
Alles beim Neuen

Logbuch

Julia Heilmann-Schuricht
am
6. April 2017

Der April hat es in sich-da das hier aber kein Wetterbericht ist-er liegt zwar schon in meinem Kopf, aber ich weiß noch gar nicht, wann ich dazu komme, ihn auch zu tippen-möchte ich gar nicht so viel über den April schreiben, sondern vielmehr über das was ich gerade fühlte und dachte, als ich eine kurze Pause machte, um die Regenluft zu atmen. ( Von dem Regen lassen sich die Vögel ja scheinbar gar nicht beeindrucken, sie schmettern mit einer Lautstärke ihre Gesänge heraus, dass es eine Pracht ist..)

Der letzte Text von Maitreya stieß auf so viel Resonanz, dass ich gerne noch etwas dazu sagen möchte. Wenn man sich die Texte von Maitreya betrachtet, die er mit mir verfasst hat in den letzten 11 Jahren, so fällt auf, dass sie zwar, wenn sie in Form eines Wetterberichtes kamen, durchaus Bezug nahmen zu aktuellen Zeitqualitäten, aber ihre Aussage war immer universell. Die Zusammenhänge mögen hier und da sehr komplex erscheinen, aber die dahinter liegende Botschaft war immer recht simpel: Sei, wer Du bist-in der Tiefe jenseits aller Masken und Programme. Vor zwei Tagen suchte ich nach einem bestimmten Text über Lilith, Samael,Adam und Eva-ich fand ihn nicht, es ist so eine Fülle an Texten entstanden über die Jahre und mein Ordnungssinn ist gelinde gesagt gering ausgeprägt, aber ich stieß auf andere Texte, in die ich „reinlas“-und war ganz erstaunt, dass ich genau diese Texte 1:1-unter Änderung des Datums eigentlich einfach wieder veröffentlichen könnte. Sie sind so aktuell, wie damals.

Der letzte Text oder das, was er sein kann, wenn man ihn in die Tiefe dringen lässt, ist so etwas wie ein Katalysator.  Ich fragte Maitreya: Maitreya, das ist der erste Text, in dem Du das Wort Liebe oder Herz nicht ein einziges Mal verwendest-ist das richtig so? Und er zeigte mir, dass das einen Grund habe-ich versuche diesen Grund in meine Worte zu fassen-und verwende hierfür einen Ausdruck von Lee Caroll, dem Kryon Channel, der über die Jahre immer wieder folgenden Satz sagte: Stop sitting at the fence! ( Hör auf, auf dem Zaun zu sitzen, was so viel bedeutet wie: Ganz oder gar nicht)-So, wie das Wort Liebe oder Herz oft verstanden wird, als etwas angenehmes, das einen einpackt und geborgen hält ( was Liebe ja auch sein kann, ohne Frage), wäre der Bezug zum letzten Text nicht richtig gewesen. Falsch verstanden wäre das wie ein Pflaster auf eine Eiterbeule gewesen-und die Pflaster müssen ab-der Eiter raus. Liebe, wie sie oft von Maitreya beschrieben wurde, hat im Grunde keine Attribute. Sie ist eine unglaubliche Kraft. Die alles berührt und durchdringt-in den meisten Fällen, bringt sie zunächst einmal das in Bewegung, was verformt, verdichtet und verzerrt ist und so ist der Effekt dieser Kraft oftmals im ersten Moment ( der sich über Jahrzehnte ziehen kann)einer, der gar nicht nach Liebe aussieht.  Und da sitzen wir nun, nach all den vielen Jahren-Bekenntnis zum Herz und zur Liebe-durch Täler und über Berggipfel-und es fühlt sich an manchen Tagen an, als müsste man von vorne anfangen. Ab einem gewissen Punkt, hat man alles 1000 Mal durch die Lupe gezogen, belichtet, ins Herz genommen, transformiert-irgendwann ist es ein ja oder ein nein-und das ist absolut. Irgendwann geht es nicht mehr darum, den kleinsten Krümel in den Ecken zu finden und hervorzuziehen-denn unsere Ecken sind unendlich wie wir und unsere Krümel auch. Irgendwann  bleibt nur der eine Schritt in ja oder nein zur eigenen Göttlichkeit-um diesen Schritt geht es in dem text. Bist du heil oder ganz bist du kaputt oder nicht? Das ist eine Entscheidung, die wir treffen-und der wir folgen können mit all unserem Sein. Das hat nichts mit Verdrängen zu tun, sondern mit dem tiefen Bejahen der Erkenntnis, dass es den Teil der nie etwas anderes war, als „heilig“ und ewig immer schon gab und immer geben wird, dass es kein Entwickeln hin zu diesem Teil geben kann. Nur ein Loslassen von  allem, was nicht ewig ist in uns. Und Loslassen heißt nicht negieren oder ausblenden-loslassen heißt, zuzulassen, dass alles, was zu mir gehört, in die Tiefe zu mir darf. Dass alles für mich ist, was mir begegnet-und dass es sich zeigt, weil es zurück kehrt in den ewigen Teil, der wir sind. Und so anstrengend und aufwühlend und erschütternd diese Zeiten auch sein mögen-das Ewige blitzt mehr und mehr hindurch und die Freude, die immer wieder hervorbricht-ist kaum zu beschreiben..

In diesem SInne, Grüße von hier, Julia

Beiträge aus der gleichen Kategorie