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Innere und äußere Welten

Manifestation - Teil 1/1

Julia Heilmann-Schuricht
am
16. Juli 2016

Manifestieren Teil 1

Es gibt viele Möglichkeiten, wie man „etwas“ manifestieren kann. Wir manifestieren mit jedem Atemzug, meistens völlig unbewusst und wenn unser Universum in Harmonie ist, dann brauchen wir auch keinerlei Absicht, weil sich einfach diese Harmonie manifestiert. 

Im Grunde ist das ein vollkommenes System, das von einer anderen Ebene aus betrachtet aussieht wie ein riesiges Fraktal mit pulsierenden Bewegungen, das Klänge fabriziert, auf Klänge reagiert und in andauernder Bewegung ist. Anders gesagt: Es ist ein Teppich aus Geometrie und Klang. Es gibt ein paar Regeln beim manifestieren, die den Paradoxen der Schöpfung entsprechen und die absolut „gerecht“ sind. Die erste Regel der Manifestation lautet:

Du kannst nicht manifestieren, was Du nicht bist

Das bedeutet so viel wie: Der Teufel macht immer auf den größten Haufen-Eine Binsenweisheit, die wie die meisten Binsen durchaus eine Prise Wahrheit enthält, nur dass sie natürlich nicht wirklich etwas mit dem „Teufel“ zu tun hat. In ihr steckt eine andere Binse: Gleiches zieht Gleiches an- wobei Gleiches , was Resonanzen betrifft, auch das Gegenteil dessen sein kann, was in uns einprogrammiert ist. Weil man an dieser ersten Regel des Manifestierens einfach nicht vorbei kommt, gibt es all diese Lifestyle Beratungen und die „Wünsch Dir dein Universum  zusammen“ Anleitungen, die: „Wie komme ich von nix auf alles in 4 Tagen“- Workshops, die allesamt nur so lange funktionieren, so lange sie nicht auf die einprogrammierten Widerstände treffen. Da hören sie auf zu funktionieren, weil man sein eigenes Universum schlicht nicht belügen kann. Und weil Manifestation immer das gesamte Wesen betrifft und nicht nur einen Auszug oder Teil davon. Du manifestierst immer die Gesamtheit Deiner Schwingung, nie einen Bruchteil davon. Was müsste man also sein, um „erfolgreich“ manifestieren zu können?

Ein Schöpfer. Hier fängt bei den meisten Menschen bereits der erste und hartnäckigste Widerstand an, einzusetzen. Die Anerkenntnis der eigene Göttlichkeit ist eines der schwersten Dinge überhaupt. Es ist zwar in aller Munde, aber richtig glauben tun es die wenigsten, erleben, es leben, noch weniger. Der Grund hierfür ist das mentale Prinzip. Das Verstehen mit dem Kopf und dem Verstand. Ein wichtiges Werkzeug zum Ausrechnen von Preislisten, zum Kalkulieren von Bilanzen, oder für die Berechnung der Statik eines Hauses. Ein miserables Werkzeug für das echte Verstehen der eigenen Göttlichkeit. Der erste Schritt für die Manifestation ist also: Geh dorthin, wo Du spüren kannst, dass du göttlich bist. Nicht als Konzept, sondern als Wahrheit. 

Der geneigte Leser weiß sicher, wovon ich spreche- hat es sicher 1000 Mal gehört und ja, ich werde nicht müde, immer und immer wieder darauf hinzuweisen: Egal was geschieht, Du kannst Deine eigene Göttlichkeit nur in und durch Dein Herz „wiederherstellen“ ( oder erinnern). Es reicht nicht, dass der Kopf das abnickt und ja dazu sagt. Es ist nötig und essentiell, diesen Raum tatsächlich zu betreten. Ihn einzunehmen, ihn auszudehnen, ihn nie wieder zu verlassen. Wer seinen Fokus nur darauf richtet und alles andere liegen lässt, kommt von selbst auf die Antworten nach den brennenden Fragen des Lebens. Wer denkt, dass das langweilig wäre, dass er das schon mal probiert habe und jetzt mal etwas Neues versuchen möchte, der wird wieder durch Workshops tingeln, mehr oder weniger spannende Neuigkeiten erfahren und vielleicht zum 20.000 Mal versuchen, seine Zirbeldrüse zu aktivieren. Das Ding spuckt dann vielleicht hier und da eine Vision aus-Aber die Zirbeldrüse funktioniert nicht von selbst. Auch sie öffnet ihr Auge erst in dem Moment, in dem sie die richtige „Frequenz“ vom Herz gesendet bekommen hat. Dieser Funkkontakt muss hergestellt werden. 

Wenn ich also vom Manifestieren spreche, dann immer vom Manifestieren vom Herz aus, im Verankert Sein in der Göttlichkeit, aus der Quellperspektive. Von hier aus gibt es Lösungen für die Widerstände und Programme, die verhindern, dass das, was man manifestieren wollte, irgendwie „anders“ zu einem zurück kommt. 

In Teil Zwei befassen wir uns mit einem praktischen Beispiel hierfür. 

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