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Wetterbericht-Seelenentwicklung

Julia Heilmann-Schuricht
am
14.März 2018

Was bisher geschah…

Ein schönes neues Jahr wünsche ich Euch allen-ganz neu ist es nicht mehr, aber dies ist der erste „Wetter“bericht des neuen Jahres. Warum so spät? Im Grunde gibt es darauf ganz viele Antworten und gar keine. Das Jahr 2018 fängt für mich jetzt erst an. Die Monate Januar und Februar waren so etwas wie ein tiefes Ab-und Eintauchen in die Felder dessen, was heimkehren wollte. Fetzen, Fragmente, lang verschollene Seelenanteile, die mit allen möglichen Energien verbunden waren, kehrten zurück. Nicht nur bei mir. Das, was geschieht, was sich entfaltet, ist zutiefst individuell, weil wir es jeder für sich als Persönlichkeit und auch als Seele erleben-es ist zeitgleich aber universell und betrifft die gesamte Menschheit, sowie den Planeten und den gesamten Kosmos. Dies ist nichts Neues-was neu ist, dass wir es beginnen intensiver mitzubekommen, weil mehr und mehr der alten Filter weg fallen und wir die Geburt eines neuen Bewusstseins bezeugen. Es erleben und gleichzeitig die Beobachter dieses Vorgangs sind. Blickt man zurück auf die Geschichte, so  fällt auf, dass Veränderung entweder durch Naturkatastrophen eintrat, Völkerwanderung die Folge waren, also die Veränderung der Natur für  die Bewegung der Menschheit sorgte oder aber Erfindungen oder Kriege. Jede dieser Veränderungen bewegte Bewusstsein, aber es fand innerhalb eines Erfahrungszyklus des Mensch-Seins statt. Es gab eingebaute Systeme, Wahrnehmungsfilter, Körperbewusstsein, bis hin zum Ablauf der hormonellen Ausschüttungen in unseren Körpern, die dafür sorgten, dass wir in den vergangenen Jahrhunderten und ja- Jahrtausenden, das Leben als Mensch auf gewisse Weise erlebten und absicherten. Als etwas, das in Gegensätze aufgeteilt ist. Wir nennen das Dualität und die Evolution, die statt findet, seit jetzt fast 2000 Jahren-ist das langsame Ablegen dieser Dualität. Oder auch die Erweiterung der Wahrnehmung darüber hinaus. Dieses Jahr ist auf der einen Seite eines von vielen, die noch kommen werden, in denen sich diese Entwicklung mit immer stärker werdender Kraft zeigt. Es ist für uns Menschen ein besonderes Jahr, weil es das erste Jahr ist, wo vieles, das schwer verständlich war, vieles, was rätselhaft erschien, beginnt Sinn zu bilden, erkannt zu werden. Die Entwicklung, die wir vollziehen ist zutiefst natürlich. Was wir als Menschen beginnen zu lernen, ist zu vergessen, was Mensch-Sein war. Das ist die Geburt des neuen Menschen. Die Trennung der Welten, die so oft beschworen wurde und in meinen Augen sehr missverstanden bedeutet nicht, dass ein paar wenige Auserwählte eine Art Paradies erleben und die große Mehrheit der Menschen im Elend „irgendwo“ anders versinkt. Die Trennung der Welten bedeutet das Abfallen eines alten Bewusstseins, das so eingebunden war in die Essenz unseres Seins, dass es Teil von uns war. Sogar Teil unserer Seelenenergie bildete, die wuchs und lernte durch die Erfahrungen in der materiellen und immateriellen Welt.

Maitreya schrieb es im ersten Wetterbericht des letzten Jahres, dass wir einfach vergessen werden, wie wir früher auf Situationen reagiert haben und plötzlich anders reagieren. Das bildet einen großen Teil des neuen Bewusstseins und fühlt sich vollkommen unspektakulär an, weil es einfach stattzufinden scheint. Man geht einkaufen, steht in einer Supermarktschlange, irgendetwas geschieht, worauf man früher reagiert hätte ( z. B mit Gereiztheit) und man stellt fest: Ah, das löst ja gar nicht mehr die selbe Reaktion in mir aus..ein Achselzucken später beginnt man, die Einkäufe in den Wagen zu legen. Unspektakulär und deswegen von vielen Menschen nahezu „unbemerkt“- Das ist der eine Teil der Entwicklung

Seelenentwicklung

Das Jahr 2018 mit seiner Quersumme, der 11 ist besonders in Bezug auf das, was „im Verborgenen“ geschieht-was nicht weiter auffällt, weil es Ereignisse sind, die sich erst in einigen Jahren zeigen werden. Jetzt werden sie initiiert und so unbemerkt sie auch sein mögen, so tiefgreifend sind sie. Die 11 ist eine Meisterzahl und trägt die Signatur der spirituellen Macht. Gleichzeitig ist es die Zahl der wiedergeborenen Seele und des „zerrissenen“ Schleiers.

Jeder, der sich gefragt hat, wie das gehen soll, dass der Mensch das hinter sich lässt-auf der großen Bühne der Welt, was sie zu regieren scheint: Neid, Gier, Habsucht, Hass.. oder zumindest die meisten, die sich dies fragten, gehen von dem aus, was sie kennen. Wir können nicht anders. Wir sind so gebaut. Wir können uns nichts vorstellen, was uns gänzlich unbekannt ist. Das, was wir „Todsünden“ nannten, war und ist bis zu einem gewissen Grad immer noch das, was das „alte Spiel am laufen hielt. Es steckt uns sozusagen „ in den Knochen“-ist Teil unserer Zellen-und Organprogramme -und seit einigen Jahren  nun, verändern sich diese Programme. Nichts anderes ist es: Programme, die das Aufrechterhalten der Dualität gewährleisteten über einen sehr langen Zeitraum. Seelenentwicklung aus dieser Erfahrungsschleife heraus, bedeutete am Ende die Trennung von Biologie und „Geist/Seele“-auch dies verändert sich. Verändert sich so umfassend und tiefgreifend, dass nahezu alles, was wir wissen über den Körper, seine Abläufe, Gesundheit, unser Immunsystem-grundlegend umgewälzt werden wird. Am Ende jeder Entwicklung steht der Tod des Alten. Jedes Programm hat eingebaute Mechanismen, um diesen „Tod“ so lange wie möglich zu vermeiden. Alles, was wir sind, ist letzten Endes „programmiertes“  göttliches Bewusstsein. In Wahrheit gibt es keinen Tod. Dies ist das erste Jahr, in dem die Bedeutung dieser Worte einer Vielzahl von Menschen bewusst werden wird.

Warum verändert sich all dies? Zum Einen, weil das der natürliche Gang der Dinge ist-auf einer Ereignisebene erscheint es so, als wären es immer und immer wieder mutige Seelen gewesen, vereinzelte Menschen, die Ihr Leben dem gewidmet haben, was der restlichen Menschheit dient, ihre alten Wunden heilten, tief in sich gruben, transformierten und immer wieder Grenzen sprengten-und wahrscheinlich ist es so. Jede Entwicklung, die für alle ist, wird von einigen Wenigen „vorgelebt“. Und doch erscheint es nur so. Weil alles verbunden ist miteinander, verwoben in einem Meer aus Resonanzen, das sich nicht in Worte fassen lässt. Letzten Endes gibt es nur ein einziges Bewusstsein- nicht als Konzept, sondern als Wirklichkeit. Wir können das nicht wirklich fassen, zu fragmentiert, zu zersplittert, zu eingesperrt in „Räume“ sind „unsere“ Anteile dieses einen Bewusstseins, als das wir als Menschen dies wirklich verstehen könnten-aber wir können es mehr und mehr ahnen-und aus dieser Ahnung heraus ergeben sich all die Konzepte, die wenig hilfreich sind in unserer Entwicklung. Denn dass wir individualisiert erleben und erfahren-einzigartig-das ist der Tanz des Lebens. Es geht nicht und ging nie darum, das „hinter sich zu lassen“.

Die beginnende Aufhebung der Trennung von Materie und „Geist“, von Seele und Körper-bedeutet, dass zusammen kommt, was nicht wirklich kompatibel ist. Zu verschieden sind die „Bauweisen“ Eine Seele kann nicht einfach in einem menschlichen Körper „wohnen“. Und doch geschieht genau dies. Dies ist kein linearer Vorgang. Es vollzieht sich überviele Jahre-Mal auf Zellebene, dann wieder auf rein energetischen Ebenen, dann im Bewusstsein-Hand in Hand mit dem, was wir „innere Arbeit“ oder auch nur „Heilung“  oder „Herzwerdung“ nennen. Bis alles zusammen kommt. Das Jahr 2018 bildet sozusagen den Endpunkt dieser Entwicklung und gleichzeitig den Neubeginn. Es ist das erste Jahr in dem sich Seelen voll verkörpern und gleichzeitig keine „alten“ Seelen mehr geboren werden.

Was bedeutet das?

Nichts stirbt auf Erden-alles ist Wachsen und Werden

Es bedeutet, dass auch die Seelen sich erneuern. Alles erneuert sich. Das alte Spiel der Seelen neigt sich dem Ende zu und die Bauweise unserer Seelen-war perfekt angepasst auf den Zyklus, der nun zu Ende geht-oder bereits zu Ende ist. Diese Übergänge sind fließend.

Wir kennen diese Veränderungen mit jedem Anteil, den wir „nach Hause“ ins Herz geholt haben, mit jeder Wunde, die geheilt ist. Die Angst des Ego vor dem Tod ist nicht anders, als die Angst der Seele vor dem Tod oder die Angst des Körpers vor der Auslöschung. All dies ist eine Entsprechung ein und-desselben Vorgangs. „ Nichts stirbt auf Erden-alles ist Wachsen und Werden“-Was wir gelernt haben ist, dass weder Ego, noch unser individuelles Bewusstsein sterben. Was geschieht ist das Auflösen von Grenzen, die zuvor um eine Bewusstseinsstruktur „herum“ bestanden. Natürlich ist das ein miteinander-alles bewegt sich miteinander-und so kann es auch gar nicht anders sein, als dass diese Veränderungen überallhin reichen. Näheres hierzu später, in den folgenden Wetterberichten.

Manche Menschen erleben also nun diesen Vorgang im Körper. Er ist undokumentiert, weil es das so noch nie gegeben hat auf der Erde. Man kann also getrost aufhören, danach in alten Texten zu suchen oder Erklärungen dafür zu finden, wie man sich fühlt oder was mit einem geschieht. Es ist neu. Es ist zutiefst natürlich-aber für uns ist es neu. So heftig vieles an Erlebnissen, Erfahrungen und Körperwahrnehmungen gewesen sein mag für viele oder auch noch ist-dieses hier ist sanft. Weich-und auf eine Art so langsam und „schleichend“, dass es vergleichbar ist mit dem berühmten Frosch, der im Wasser sitzend langsam gekocht wird, ohne es zu bemerken, weil sich die Temperatur so langsam verändert. Ebenso „schleichend“ geschehen die Veränderung auf der Bühne der Welt, die all dies spiegelt. Viele Menschen werden eins Tages einfach aufwachen, aufstehen und sich denken: Warum habe ich dieses oder jenes denn immer SO gemacht? Heute mache ich es einmal anders. Das ist die Veränderung, die im Verborgenen geschieht. Um dann plötzlich sichtbar zur werden. Es werden keine Kinder mehr geboren werden, die mit Karmaaltlasten kommen. Dies ist das erste Jahr und die erste Welle -Es wird schwieriger werden, diese Kinder zu „programmieren“. Sie kommen bereits mit geöffneten Herzen. Was für ein Segen, wenn sie auf „geheilte“ Eltern treffen-das Potential, das in uns liegt wird mit jedem Jahr sichtbarer werden-und wir werden tatkräftig die vielen Probleme auf der Welt angehen. Der große Widerstand der sterbenden Strukturen wird noch einige Zeit bestehen bleiben-so lange es eben dauert, bis wir dies auch in uns vollzogen haben-aber es wird leichter. Dies ist der natürliche Zustand des Seins. Zu lieben und sich allem verbunden zu fühlen-ist natürlich. Es ist NICHT außergewöhnlich oder besonders. Dies ist der andere Teil der schleichenden Entwicklung. Zu lieben-mit seinem Zentrum verbunden zu sein-wird mehr und mehr wie Atmen. Liebe ist der Sauerstoff der Seele-Nicht die romantische, verklärte Liebe, sondern das, was Liebe in Wahrheit ist. Die einzige Kraft, die auf allen Ebenen unverändert und ungefiltert bestehen kann. Wir waren immer schon „Gefäße" für diese Kraft-nur waren wir sehr kleine Gefäße-man könnte sagen, der Raum wird so groß, dass die Liebe darin mehr Platz hat- je größer der Raum, desto unspektakulärer „fühlt" sich die Liebe an. Sie ist da. Sie ist Teil dessen, was notwendig ist, um zu leben- die Qualitäten, die aus ihr heraus entspringen: Mitgefühl, Freude, Kreativität-sie werden es sein, die vermehrt an die Oberfläche steigen.

Und so beginnt dieses Jahr für mich mit der Tag-und Nachtgleiche im März. Sie kennzeichnet den Start einer Vorwärtswelle, die jetzt bereits zu spüren ist und im April so richtig los rollen wird. Mehr dazu also dann..

So schwierig alles scheinen mag-ich kann dieses Mal tatsächlich aus vollem Herzen sagen: Alles ist gut..

In diesem Sinne,

Grüße von hier, Julia

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