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Wetterbericht für Dezember 2016

Julia Heilmann-Schuricht
am
15. Dezember 2016

Etwas spät der Wetterbericht dieses Mal, aber der Dezember war so turbulent, dass ich gar nicht recht wusste, wie ich das alles in Worte gießen sollte. Ich werde versuchen, es geordnet zu schreiben, auch wenn es sich weder geordnet, noch linear darstellt, was diesen Dezember energetisch in uns und um uns herum spürbar ist.

„Alles muss raus“

Wenn es einen Monat gibt, auf den dies zutrifft, dann ist es dieser. Wie oft aber war dieser Satz zutreffend in den letzten Jahren? Öfter, als nicht - und die Frage, was und wie lange das denn so weiter gehen muss, lässt sich eigentlich nur so beantworten: So lange, wie es nötig ist. Was jetzt tatsächlich gehen darf, was zum Abschluss kommt und was man tatsächlich hinter sich lassen kann, ist genau diese Haltung: Dass irgendwo am Ende etwas auf einen wartet, das alles anders macht. Die Ausrichtung auf ein wie auch immer geartetes großartiges Neues, das alles auslöscht, genau diese Haltung steht dem im Weg, das zu Erleben, was sich durch einen selbst im Leben ausdrückt. Ich sage das nicht, weil ich ein Spielverderber bin oder irgendwem den Traum von einer schönen neuen Welt zerstören möchte. Ich sage das, weil die schöne neue Welt schon da ist. Oder zumindest seit einigen Jahren „schon da ist“ und alles, was einen davon abhält, dies zu erleben, sind die alten Programme, Prägungen und Muster. Wäre also doch ganz einfach, sie abzulegen und zu leben - als selbstverwirklichtes Wesen in Freude und voller Kraft. Und in diesem Monat haben wir so richtig zu spüren bekommen, dass es irgendwie gar nicht so einfach zu sein scheint. Einfachheit ist eine Frage der Perspektive - aber wenn „alles auf einmal“ und im Sekundentakt anbrandet, dann ist das selbst für hartgesottene und begeisterte Transformatoren grenzwertig. Für diejenigen unter Euch, die sich fühlen als wären sie einmal durch den Fleischwolf und wieder zurück gedreht worden: Freut euch - es ist erst einmal „vorbei“...

Von der  Zeitspirale zum Torus

Der Prozess, wenn man das überhaupt so nennen möchte, des Bewusst-Werdens der eigenen Göttlichkeit ist kein linearer - es ist eine Bewegung, wie auf einer Spirale, ähnlich wie die Spiralen der Zeit und eng mit ihnen verknüpft. Unser Bewusstsein bewegt sich auf diesen Spiralen - aber ebenfalls nicht in einer vorgegeben Richtung. So lange das Bewusstsein fragmentiert ist, kann man sich diese „Zeiterfahrungsspirale“ so vorstellen, dass überall dort, wo sich je ein Teil des eigenen Bewusstseins aufgehalten hat, auch ein Abdruck dieses Bewusstsein besteht. Der Teil, der uns zugänglich ist, mit dem wir identifiziert sind, unsere derzeitige Persönlichkeitsstruktur, scheint in eine Richtung auf dieser Spirale zu wandern:

„In die Zukunft“ - energetisch laufen wir aber die Schleifen der Spirale wieder und wieder ab - und passieren die immer gleichen „Punkte“ oder Wegmarker - je nachdem, wie sehr wir „noch“ damit in Resonanz gehen, je nachdem, was durch die Begegnung in uns ausgelöst wird, wiederholt sich eine bekannte Erfahrung oder aber wir stellen fest, dass sich etwas in uns verändert hat und gehen weiter. Dies gilt persönlich und kollektiv, da es viele dieser Spiralen gibt, die sich ineinander verschieben, sich voneinander entfernen, sich aufeinander legen, usw.

Kurz: Im Dezember kamen wir nicht nur in Kontakt mit all unseren vergangenen und zukünftigen Existenzen, sondern auch mit allen parallelen Wirklichkeiten und Ausdrücken aus den anderen Dimensionen unseres Seins, denn die Spiralen sind auch mit den Dimensionen verbunden und stark vereinfacht ausgedrückt könnte man sagen, je weiter wir „in die Zukunft“ gehen, verändern sich auch die Dimensionsschwingungen, wobei auch dies nur eine Wahrnehmung des Bewusstseins ist.

Was ich hier über die Spiralen schreibe, ist nur ein Modell - ein Versuch eine multidimensionale Bewegung dreidimensional auszudrücken - was gerade geschieht und in diesem Monat besonders stark spürbar ist und was manchmal als „Auflösung von Zeitlinien“ bezeichnet wurde, ist tatsächlich so etwas wie ein Aufeinanderlegen aller Spiralen in eine - und ein gleichzeitiges „sich zusammen Ziehen“ wie auf einen einzigen Punkt oder einen großen Kreis mit vielen Ringen.

Dies kann man sich vorstellen, wie einen ausgeschnittenen Kreis aus Papier, den man weiter als Spirale schneidet, die man entweder auseinander ziehen oder eben wieder zum Kreis zusammen legen kann.

Bild: Torus

Was bedeutet das? Es ist die Physik dessen, was immer schon als Herzweg oder als Weg zu innersten Quelle oder als Weg zur Einheit beschrieben wurde. Das Gewebe des Seins kehrt gerade zu diesem Zustand zurück, um sich dann in eine andere Form zu gießen. 

Das Innerste jeder Spirale ist „hohl“-das Innerste all dieser Spiralen, um bei dem Bild zu bleiben, ist das Herz des Menschen - und dies ist auch der Mittelpunkt der Bewegung, der Punkt auf den sich alles zusammen zieht. Hier transformieren sich all die Abdrücke, Eindrücke und Programme - hier werden sie gelöscht, angenommen und gewandelt - und somit wird enorme Energie und Kraft frei, auf die wir bei der nächsten Bewegung, die auf diese Zusammenführung und Verschmelzung folgt zurück greifen können.

Der 21.12. 2016

Der nächste Impuls, der hierauf folgen wird, ist ein kurzer Ruhemoment, ein Innehalten - dort befinden wir uns gerade, um dann in die Ausdehnung zu gehen. Wie genau diese Ausdehnung aussehen wird, kann ich nicht sagen - ich sehe sie als Torus, werde dazu aber etwa mehr im Januar schreiben. Der Markerpunkt für den Beginn dieser Ausdehnung ist der 21.12.2016.

Wer also alles, was ihm im Dezember begegnete, beharrlich angenommen und zu sich genommen hat - sein Herz gefunden hat oder geradezu stur auf seinem Herz fokussiert blieb, der dürfte sich nun um einige Tonnen erleichtert fühlen - wenn auch etwas erschöpft.

Man kann sagen, dass diese Verschmelzung der unterschiedlichen Ebenen oder Spiralen des eigenen Seins für einige Menschen bereits stattgefunden hatte - dies jetzt ist ein kollektives Ereignis, das sich aber natürlich dennoch zutiefst individuell ausdrückt. Das Aufeinanderkommen aller Ebenen, Zeiten und Dimensionen hat bewirkt, dass alles gleichzeitig angeschwungen wurde und in Resonanz ging, das hiervon berührt wurde. Dies war für viele Menschen derart erschöpfend, verwirrend und überfordernd, dass sie regelrecht aufgaben. Andere genossen vielleicht die Intensität, wieder andere wurden einfach krank. Je mehr jemand in seinem Herzen verankert ist, desto mehr konnte und kann er dies erleben, wie einen Sturm im Wasserglas. Das heißt nicht, dass jemand, der im Herz verankert ist, nicht ebenso all diese Bewegungen und intensiven „Erinnerungen“ und Gefühle, die plötzlich wie aus dem Nichts auftauchen und die Programme, die sich von „irgendwoher“ zu zeigen schienen mit bekommt oder erlebt, es heißt einfach nur, dass er sich nicht darin verliert, nicht durch die Luft wirbelt, von einem zum anderen gezogen, wie ein Blatt im Wind.

Egal wie es war, egal, ob man durch die Luft wirbelte oder sich an einen inneren Ort der Ruhe zurück zog oder mal verankert war, mal völlig durcheinander - das Zusammenkommen all dieser Spiralen und Dimensionen kann als tiefstes Einatmen der Quelle oder des Herzens gesehen werden. Das darauf folgende Ausatmen ist das Hervorbringen von allem, was im Innersten lebendig ist. 

Was bedeutet das also? Wie geht es weiter? Das ist individuell sehr verschiednen. Aber die kreativen Impulse werden in Folge des 21.12. nur so sprudeln. Wichtig zu verstehen ist, dass obwohl dies ein spezieller Moment in der Zeit ist, wir individuell „hinterherhinken“ können - kollektiv hinken wir ohnehin dieser Physik hinterher. Es geht nicht darum, diesen Moment zu erwischen , weil man es sonst verpasst, es geht vielmehr darum, das dieser Moment gerade geschieht und damit ein Jetzt Moment ist, der existiert und auf den von nun an jederzeit „zugegriffen“ werden kann, wenn man bereit ist dafür. Wo es also noch sehr unharmonisch ist, wird es noch unharmonischer werden, da die Auflösungsprozesse nun rasant sein werden, doch der Ausstieg aus der Disharmonie wird zunehmend einfacher.

Mehr und mehr Menschen werden Aufwachen aus einer Art Hypnose und feststellen, dass alles, was sie für richtig und wahr hielten - alle Konzepte sich nicht nur falsch anfühlen, sondern regelrecht irreal sind. Dies wird ein vorherrschendes Gefühl sein, was Konzepte betrifft, aber auch Religionen, Sichtweisen, wie etwas zu sein hat - das Innerste nimmt sie nicht mehr an. Es bestätigt sie nicht mehr und somit schöpft der Mensch es nicht wieder und wieder.

Ich persönlich komme aus dem Staunen nicht mehr heraus, wie viel „Atommüll“ in den tiefsten Stollen gelagert war, was da alles an die Oberfläche kam. Auf der anderen Seite gab es wundervolle Begegnungen, Heilungen und Verwandlungen von Blei zu Gold. Ich fühle mich durch diesen Dezember, der ein so turbulentes Jahr abschließt, wie ich es selten erlebt habe, reich beschenkt. Mehr denn je oder auch, wie schon immer gilt: Das Herz ist das Sein und an ihm geht kein Weg vorbei. 

Ich wünsche Euch allen einen wunderbaren 21.12. und ein friedliches Fest am 24.12., das dieses Jahr ganz im Zeichen der Ausdehnung der tiefen Liebe zu allem Leben steht.

Mehr und mehr mit allem, was nun gehen durfte, kommen wir in echten Kontakt mit unserer ureigensten Kraft-und das ist unbeschreiblich wundervoll und befreiend.

Es ist durchaus angebracht ein klein wenig zu feiern - oder auch groß, wer möchte, der Dezember war ein gewaltiger Monat. Und das, was nun hervorbricht aus den Tiefen ist vor allem eines: Dankbarkeit. Dankbarkeit für die Großartigkeit des Lebens.

In diesem Sinne,

dankbare Grüße von hier, Julia 

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