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Wetterbericht für Dezember: Mach das Licht an!

Julia Heilmann-Schuricht
am
12. Dezember 2017

Die dunkle Zeit bringt uns noch einmal in Kontakt mit allem Verdrängten, im Morast Feststeckenden, mit scheinbar uralten verdrängten Emotionen, Haltungen, Programmen. Als wollte das Jahr sagen: Schau mal, hast du nicht etwas vergessen? In all dieser scheinbaren Dunkelheit und der Zuwendung an diese „dunklen Anteile“, geht es in diesem Monat vor allem darum, sich dem inneren Licht zuzuwenden und nicht zu vergessen, was man im Ursprung ist: Reine göttliche Liebe und Bewusstheit. Es zeigen sich also vor allem diejenigen Aspekte , die dieser Bewusstheit skeptisch bis feindlich gegenüber stehen. Allesamt fallen sie unter die Katgeorie des verlassenen, nicht beachteten, schmollenden, inneren Kindes-das thematisch im Herbst und Winter die „verlorene Mutter „ und den „verlorenen Vater“ sucht. Der verlorene Vater wird repräsentiert vom Licht, symbolisiert durch die Kerze, die wir entzünden in dunklen Nächten. Die verlorene Mutter ist die Höhle, in die wir uns zurück ziehen, wenn es draußen kalt und ungemütlich wird. Beides bringen wir im Dezember zusammen, um die Dreiheit dieser Uraspekte um den 21.12. zu verbinden.

Wir selbst sind all dies. All diese Aspekte und Kräfte sind in uns vertreten-wollen gehört, erweckt, geliebt sein. Dann kommen die im Dunkeln versteckten skeptischen Aspekte, die ewigen Misstrauischen, die Nein- Sager, die Antichristen in uns näher-vielleicht erst zögerlich, dann aber doch angezogen vom wärmenden Licht im Zentrum. Dies ist es, worum es geht: das Licht nicht nur zu entzünden, sondern es leuchten zu lassen-für alles, was in uns im Dunkeln ist-für alles, was „da draußen“ Im Dunkeln ist und sich verirrt hat.

Die Zeit vom 12. 12. bis zum 21.12. gilt der Realisierung dieses inneren Lichtes, unterstützt vom alljährlichen Geminidenmeteorschauer, der unsere Zellen daran erinnert, dass wir im Ursprung nicht von der Erde kommen, sondern direkt aus der zentralen Sonne. Das innere Licht ist der „Vater“-das Entzünden dieses Lichtes, die Realisierung, dass dies keine Figur außerhalb von uns ist, sondern Teil unserer inneren Kraft. Der Vater ist im Winter geborgen in der Mutter, der Höhle, dem Ursprung und wird so auch zum Kind, das nach dem 21.12 beginnt, sich auf seine Wiedergeburt im Frühjahr vorzubereiten. All dies sind keine Bilder, sondern Zyklen, die in uns statt finden. Der Mangel an Tageslicht, die scheinbar fehlende Unterstützung des nährenden Lebens, fordert uns auf, genau dies in uns selbst zu entdecken. Wo ist Dein Licht verborgen? Der Dezember fordert uns auf, nach unserem inneren Licht zu suchen, es zu entzünden und uns daran zu erwärmen-es groß werden zu lassen-ein Leuchtfeuer in der Dunkelheit.

Sei Dir selbst ein Licht..

In diesem Sinne, eine magische Zeit Euch,

Julia

 

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