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Wetterupdate für Mai 2017-Die große Leere vor dem Aufbruch

Julia Heilmann-Schuricht
am
08. Mai 2017

Da dieser Mai so Vieles mit sich bringt, vor allem aber eine immense Welle-folgt der 2. Teil der Frage-Antwort- Sitzung nach dem Update. Im Moment befinde ich mich selbst mitten in einem großen Umbruch.  Ich gebe die Räume in Lauf, in denen ich die letzen 9 Jahre gearbeitet habe, auf-und eröffne im Tegernseer Tal eine neue Praxis. Verbunden ist das mit Hin-und Herpendeln, da ich ja immer noch alle zwei Wochenenden meinen alten Patientenstamm in Lauf betreue-zum Schreiben komme ich also recht wenig und bei alldem Trubel gehe ich mit all den Energieschwankungen und Phänomenen fast schon Schulterzuckend um-. „ Auch das geht vorüber“-ist einer meiner häufigsten Reaktionen zur Zeit. 

Was den Mai aber besonders macht, für viele Menschen, ist das Einsetzen seit ca dem 4. Mai einer Welle, die das Kollektiv regelrecht mit sich zu reißen scheint. Es ist keine kleine Welle, kein Sonnensturm, der sich wieder legt, sondern tatsächlich eine Welle, die wie eine Spirale alles „nach oben“ hebt, was die Betonklötze von den Beinen abgeworfen hat. Ich selbst befinde mich seit dem 5. Mai in der „großen Leere“-Maitreya nannte es „ den Abgrund“-und da ich diesen Zustand bereits von einigen vorhergehenden Bewusstseinsveränderungen grundlegender Natur kenne, weiß ich ( und hoffe es auch), dass auch dieser Zustand vorüber geht. Wie zeichnet er sich aus? Und warum gibt es ihn? Wen betrifft das und warum jetzt?

Entering the Void-oder das Betreten der großen Leere

Der Abgrund oder die Leere kann verglichen werden mit einem Zwischenraum sowohl zwischen Dimensionen, als auch zwischen verschiedenen Frequenzbändern -er ist im Grunde nichts anderes, als ein Raum oder Zustand der völligen Nicht-Anhaftung und der großen Stille-wie ein Vakuum, von dem alles, was vergangen ist und alles, was zukünftig ist, auf eine Art nicht zugänglich scheint. Für jeden kann sich das unterschiedlich anfühlen-wenn ich mich dort wieder finde, zeichnet es sich aus durch eine Dämpfung aller Emotionen-das innere Bild, das sich mir hierzu immer wieder zeigt, ist das Segeln in einer kleinen Nussschale oder einem kleinen Segelboot durch ein großes schwarzes „Nichts“..Die meisten Dinge erschienen plötzlich nicht mehr wichtig- nicht, weil sie es nicht wären, sondern, weil die innere Verbindung dazu nicht mehr besteht. Kommunikation mit anderen Menschen oder auch dem Umfeld kann sich anfühlen, als wäre eine Watteschicht zwischen einem selbst und den anderen. Warum ich darüber schreibe ist, da dies im Moment nicht einfach mich betrifft, sondern ein größerer Teil des menschlichen Kollektivs derzeit mit der Welle in die Leere „gespült“ wurde-und diese Passage, wenn man das so nennen will, dauert nun mindestens bis zum 10. Mai-maximal jedoch bis zum 24. Mai. Der 24. Mai markiert einen Tag, an dem die nächste Welle in diese Leere „gehoben“ wird-und gleichzeitig ein neues Frequenzband erreicht wird-sich öffnet und in Berührung geht mit dem menschlichen Kollektiv.

Was dies wiederum individuell bedeutet oder wie es sich ausdrückt, hängt sehr davon ab, wie sehr man sich innerlich frei gemacht hat von alten Belastungen und Schatten. Wie sehr man das eigene Sein ins Herz genommen und angenommen hat ohne Wenn und Aber. 

Diese Prozesse sind nie abgeschlossen. Es gibt da kein „Endziel“ oder eine Abschlussklasse- nur Resonanzen und Konvergenzen-und so braucht es ein gewisses Maß der inneren Klärung, um die Möglichkeiten, die dieses neue Frequenzband bietet, tatsächlich wahrnehmen, integrieren und umsetzen zu können. Tatsächlich ist es aber auch so, dass bei vielen Menschen, die diese innere Arbeit überhaupt nicht leisten, dennoch große Veränderungen im positiven Sinn eintreten können-da niemand eine Insel ist und alles, was man selbst annimmt und auflöst in der Annahme wie ein Echo an alle geht. Viele Menschen integrieren die „Antworten“ auf ihre Probleme in der Nacht , während sie schlafen. Dies ist weder ungerecht, noch ist es gerecht oder noch sind die einen „fleißig“ und die anderen träge-es ist das, was das Mensch-Sein ausmacht. Wir alle, ein jeder von uns-sind tief verbunden-und auch wenn das Wachbewusstsein, sich das manchmal kaum vorstellen kann-ist in der Tiefe eines jeden Menschen die Liebe für die gesamte Menschheit und die gesamte Schöpfung, die Antriebsfeder für das eigene Wachstum.

Die Leere oder der Abgrund ist ein natürlicher Raum, der überall vorkommt-er ist die Pause zwischen den Atemzügen oder auch der Raum zwischen Atomkern und Hülle-überall dort, wo ein Bewusstseinsraum „verlassen“ wird, bevor ein neuer betreten oder eingenommen wird, ist die Leere-es ist also natürlich und wiederholt sich, dass man sich dort wieder findet. Die Leere ist nicht zu verwechseln mit dem Nirvana der Buddhisten-der Fluss Styx oder Hades der Mythologie sind andere Bezeichnungen dafür.

Nach der Leere kehrt die Freude zurück-vergleichbar ist das mit einem sonnigen Frühlingsmorgen nach einer Periode von grauen Regentagen..die Vögel singen und alles ruft einen, nach draußen zu gehen. Ob dies mit dem Wetter synchron gehen wird, weiß ich nicht, es ist aber sehr gut möglich. Übermorgen , also am 10. Mai, ist in der Analogie, die Brücke über den Abgrund fertig-bis zum 24, Mai werden die meisten Menschen also aufwachen, sich strecken und sagen: Was für eine wundervoller Tag. Hier beginnt eine Phase von großen Umbrüchen, die eine starke Vorwärtsbewegung ausdrücken. Gekennzeichnet sind diese Umbrüche bei den allermeisten Menschen von Freude. Global gesehen können diese Umbrüche jedoch auch aussehen, wie Zusammenstürze-was bis jetzt gewackelt hat, beginnt nun noch mehr zu wackeln oder gar zusammen zu brechen. Bis zum 10. Juni dauert diese erste große  Vorwärtswelle-und sie bringt Veränderung in allen möglichen Lebensbereichen…Mehr dazu in den Logbüchern. Es bewegt sich fühlbar, spürbar und sichtbar-und die Freiheit ruft. Lauter, als je zuvor.

In diesem Sinne,

Grüße von hier, Julia

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