dreiXsieben
Ein Weblog für bewegte Zeiten

An meinen Vater

Wenn du mich hören könntest-dort, wo du jetzt bist

Ein Lied würd`ich singen auf dein Leben

Das voll war und geleert 

Bis zur bitteren Neige

Hast mir so viel gegeben

Dich selbst mit Pech und Federn geteert

Du kannst mich nicht hören- ich schweige

Doch meine Liebe ist

Und könntest du mich sehen- dort, wo du jetzt bist

Mein Tränenmeer würd ich dir zeigen

Und deine Enkel, die nur von dir träumten

Ein Lächeln für dich, Meister des Lachens

Mein Haupt würd ich vor dir neigen

Den Wogen der Weisheit, die in dir schäumten

Begleiter meines Erwachens

Ließt viele zurück in der Starre

Du kannst mich nicht sehn-ich verharre

Doch meine Liebe ist

Und könntest Du mich fühlen- dort wo du jetzt bist

Dein liebes Gesicht würd ich halten

Mein Herz mit dir teilen

Sowie unsre Wunden

O Kronos lass Gnade walten

Mich in der Unendlichkeit zu dir eilen

Du kannst mich fühlen-sind auf ewig verbunden

Denn unsere Liebe ist

Julia Heilmann-Schuricht